Wie Decision Intelligence bessere Entscheidungen ermöglicht

Der Einsatz von Business Intelligence (BI) Tools kann das Zünglein an der Waage sein, das zu einem erheblichen Wettbewerbsvorteil führt. Heraufziehende Krisen können eher identifiziert, Kundenpotentiale besser genutzt und Zusammenhänge schneller erfasst werden.

Leider verlassen sich in den meisten Unternehmen die Entscheidungsträger – vom Vorstand bis zur Teamleitung – für die Aufbereitung und Nutzung der Geschäftsdaten noch viel zu sehr auf spezialisierte Teams. Sie nutzen für weitreichende Entscheidungen teilweise redundante Systeme, improvisierte Softwarelösungen oder schlicht Excel und sind auf das Know-how einzelner Mitarbeiter angewiesen. Diese Vorgehensweise ist nicht nur zeitaufwändig und ungenau – sie birgt auch die Gefahr von Irrtümern und eklatanten Fehlern.

Die Lösung heißt Decision Intelligence

Dieser rasant voranschreitende Lösungsansatz hilft Mitarbeitern auf jeder Ebene, Zugang zu genau den Daten zu erhalten, die sie benötigen. Damit wird eine rationale Grundlage für alle Arten von Entscheidungen geschaffen. Mit den richtigen Tools können alle Personen im Unternehmen Daten erfassen, verständlich aufbereiten und allgemein zugänglich machen.

Laut Gartner, einem der führenden Marktforschungsunternehmen, sind die Schlagworte „Engineered Decision Intelligence“ und „Networks of Emergent Decision Making“ unter den Top 10 Trends für Data & Analytics im Jahr 2021. Es geht hierbei tatsächlich um wesentlich mehr als Analytics für das Reporting. Decision Intelligence kann für wesentlich bessere Resultate in Entscheidungsprozessen sorgen.

Wie das geht, will ich im Folgenden erläutern. Denn mit Decision Intelligence können Unternehmen auf komplexe Software-Landschaften für Data & Analytics verzichten, indem sie einen ganzheitlichen Ansatz im Bereich Business Intelligence verfolgen. Weiterhin möchte ich zeigen, wie die drei Ökosysteme Data Preparation, Data Science und Business Analytics zusammen funktionieren, und wie Decision Intelligence deren Vorteile konsolidiert und verstärkt.

Was Decision Intelligence bedeutet

Das grundlegende Problem mit traditionellen Analytics-Lösungen ist die Unzugänglichkeit für Entscheidungsträger. Die Fähigkeiten und das Wissen zur Verarbeitung, Aufbereitung und Visualisierung von relevanten Daten sind meist auf wenige technische Spezialisten begrenzt. Strategen und Management müssen sich auf die Arbeit dieser Personengruppe verlassen. Decision Intelligence bezeichnet eine ganze Reihe von Werkzeugen, die den Zugang zu Daten als Grundlage für Entscheidungsprozesse erheblich vereinfachen.

Auf diese Weise wird Decision Intelligence zu einer verlässlichen Methode, die kontinuierlich und mit wenig Aufwand konkrete Ergebnisse liefert. Dadurch müssen sich Entscheidungsträger nicht mehr auf technische Spezialisten und aufwändige, manuelle Prozesse verlassen, um die Erkenntnisse aus Daten zu gewinnen, die sie für wichtige Geschäftsentscheidungen benötigen. Decision Intelligence vereint verschiedenste traditionelle und neue Analytics-Disziplinen zu einem gemeinsamen Ziel: gute Entscheidungen auf verlässlicher Datenbasis für nachhaltige Geschäftsergebnisse.

Hindernisse bei der Implementierung

In den letzten Jahrzehnten haben sich Unternehmen darauf fokussiert, Anwendungen und Lösungen zu implementieren, die hochspezialisierten Aufgaben oder Teams dienen. Obwohl leistungsfähig für diese Anforderungen, sind solche Tools und ihre Funktionen meist nur für wenige Spezialisten verständlich. Das macht eine abteilungs- und funktionsübergreifende Nutzung der Daten schwierig bis unmöglich, besonders für die nicht-technische Seite des Unternehmens.

Drei verschiedene Ökosysteme

Oftmals findet man in Unternehmen eine Aufteilung von drei grundlegenden Daten-Technologien:

  1. Data Preparation: Anbieter von Software fokussieren sich hier oft stark auf einen ETL-Ansatz (Extract, Transform, Load), indem sie verschiedene Quellen und Datensilos im Unternehmen anzapfen. Hier geht es meist um eine Vereinheitlichung der Datenbasis zu nutzbaren Formaten.
  2. Data-Science-Tools: Data Scientists nutzen diese Tools, um Daten und Ergebnisse direkt an die Zielgruppe zu liefern. Führende Anbieter bieten hierfür bereits Self-Service-Interfaces an.
  3. Business Analytics: Hierbei handelt sich um traditionelle Self-Service-Interfaces mit denen Dashboards und Berichte erstellt werden und Data Discovery Funktionen verfügbar sind.

Zusammen bilden diese Methoden die Säulen für Decision Intelligence. Die Ergebnisse der drei Ansätze jedoch zu sinnvollen Resultaten zu vereinen, erfordert Unterstützung von technisch versierten Nutzern sowie die kostspielige Integration mehrerer Plattformen. Dadurch entstehen viele Herausforderungen.

Bei dieser Ausgangslage ist die dringend erforderliche Kooperation zwischen verschiedenen Teams mit demselben Ziel schwer zu erreichen. Daten in der notwendigen Genauigkeit und Aktualität sind meist nicht vorhanden. Schlimmstenfalls sind Entscheidungsträger deswegen gezwungen, sich auf veraltete, inkonsistente oder überlieferte „Fakten“ zu verlassen, anstatt einen wirklich datengetrieben, zuverlässigen Ansatz zu verfolgen.

Wie moderne Decision Intelligence aussehen kann

Ein ganzheitlicher Ansatz für Decision Intelligence vereint alle drei Daten-Ökosysteme zu einer einzigen Plattform. Diese automatisiert dann Schlüsselaufgaben in Entscheidungsprozessen unter Ausnutzung relevanter Daten aus allen Quellen - ganz ohne Involvierung von komplexen Vorgängen oder technischem Personal. Mit einem ganzheitlichen Ansatz kann dieses Ziel auf übergeordneter Ebene und für den Nutzen des gesamten Unternehmens erreicht werden.

So könnte zum Beispiel ein Advanced Analytics Tool in Venn-Diagram-Konfiguration als Basis dienen. Mit einer vernünftig ausgearbeiteten Decision Intelligence Platform können Unternehmen:

  • Insights aus allen Bereichen und Quellen in ihre Entscheidungen einfließen lassen
  • Führungskräfte dabei unterstützen, Datenkompetenz („Data Literacy“) in ihrem Unternehmen zu promoten und den Einsatz neuer Technologien zu beschleunigen
  • Neue Use Cases identifizieren und auf Marktchancen und -risiken schneller reagieren

Sind Sie bereit für den nächsten Schritt?

Bereits 2020 prognostizierte Gartner, dass bis 2023 mehr als ein Drittel der größeren Unternehmen Decision Intelligence etabliert haben werden. Wenn der Wert dieser Lösungen und deren positiven Auswirkungen auf Entscheidungsprozesse Schule machen, wird sich dieser Ansatz noch weiter verbreiten.

Es ist an der Zeit für alle Unternehmen, egal welcher Größe, ihren Ansatz zur Entscheidungsfindung neu zu denken. Stellen Sie sich zunächst die folgenden Fragen:

  • Wie kann ich Data & Analytics für fundierte Entscheidungen nutzen?
  • Wie kann ich das auch in großem Maßstab tun?
  • Wie kann ich für fachfremdes Personal Zugang zu Data & Analytics bereitstellen und Mitarbeiter motivieren, auf dieser Basis fundierte Entscheidungen zu treffen oder zu eigenen Ergebnissen zu gelangen und diese offen zu kommunizieren?

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